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Über den Verein

"Um hier eine Schützengilde bilden zu können, werden sämtliche Liebhaber zum Freihandschießen auf Freitag, den 5.,abends 8 Uhr, zu Matthäus Buck eingeladen".

 

Mehrere Schützenfreunde."

 

Diese Anzeige stand am 3. Juli 1850 in der Riedlinger Zeitung und führte am 5. Juli 1850 zur Gründung der Schützengilde Riedlingen. Das Gründungslokal war die Brauerei und Wirtschaft "Zum Ulmer".
Damit begann in der Stadt Riedlingen das sportliche Schießen im Verein. Erster Vorstand wurde der Apotheker Wilhelm Balluff.

In einem Brief an das Innenministerium wird die Zurückgabe der in der 1849-er Revolution beschlagnahmten 103 Musketen, 25 Privatgewehre, 2 Trommeln und 2 Munitionskisten gefordert. Ein Mitgliedsverzeichnis, der 25 mit Namen und Beruf aufgeführten Personen vom 05.07.1850 und Statuten vom 10.07.1850 mit 12 Paragraphen und einem Zusatz werden dem Brief beigelegt. In einem Schreiben vom 03.05.1851 sagt das "Königliche Ministerium des Innern" die Rückgabe zu und bestätigt, daß die Schützengilde Riedlingen am 05. Juli 1850 "wirklich ins Leben getreten ist".

Eine im Original vorhandene Urkunde zeigt den Beitritt des Schützen Clemens Gröber am 30.06.1851 zum Württembergischen Schützenverband unter dem Motto:Eintracht macht stark.

Die Schützengilde florierte über die Jahre hinweg und baut Schützenhäuser (1857, 1924, 1937) und wird am 31.12.1921 beim Amtsgericht Riedlingen offiziell ins Vereinsregister eingetragen. Oberschützenmeister ist zu dieser Zeit der Kaufmann Engelbert Rommel.

Nach dem Krieg (1939-1945) ruhte auch in Riedlingen durch Verbot der Besatzungsmächte der Schießbetrieb.

Doch am 14. November 1962 entschlossen sich 11 Männer zur Wiedergründung der Riedlinger Schützengilde im Schützenkreis Saulgau, Bezirk Oberschwaben. Im Wiedergründungslokal "Ochsen" wird bis zur Verlegung in die städtische Festhalle eifrig trainiert und im Jahr 1963 beschloss man im Mouhlet (Bohnhalde / Vogelwäldle) auf städtischem Grund ein neues Schützenhaus mit LG-, LPi-, SPi-, KK 50m-, sowie KK 100m- Anlagen zu bauen. Ein separater Jugendraum wird ebenfalls erstellt. 1965 war die Einweihung unter OSM Alfons Haberbosch und viel Prominenz. 1975 wurde die Anlage durch eine Schieß- und Festhalle erweitert und unter OSM Arno Marten (1981 - 1997) eine neue Sportpistolenanlage gebaut. Von 1997 - 1999 war Klaus Warnack OSM. Von 2000 - 2008 war Reinhold Schmid Oberschützenmeister. Unter seiner Regie feierte die Schützengilde im Jahr 2000 eine unvergessene, mehrtägige 150-Jahrfeier mit Fahnenweihe und Umzug.
Von 2008 bis 2010war Wolfgang Brunner der OSM der Schuetzengilde.
Im Februar 2011 übernahm wieder Schmid Reinhold das Amt des OSM.
Durch seinen maßgeblichen, unermüdlichen organisatorischen wie auch tatkräftigen Einsatz,
konnte der Bau der neuen Luftdruckwaffenhalle realisiert werden.

Am 28.02.2015 wurde Hugger Claus zum Vorstand gewählt.


 
 
 
 
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